Fernwärmestationen

Effiziente Wärmeübergabe für Ihr Zuhause

Fernwärmestation

Unsere Fernwärmestation bietet die optimale Lösung für die effiziente Wärmeübergabe aus Nah- bzw. Fernwärmenetzen an die Heiz- und Trinkwarmwassersysteme verschiedenster Gebäude, von Ein- und Mehrfamilienhäusern bis hin zu Siedlungs- und Reihenhausanlagen oder Geschosswohnungsanlagen.

Direkter Heizungsanschluss

Ermöglicht den direkten Anschluss an ungemischte Heizkreise, z. B. Radiatoren.

Einfache Systemintegration

Ideal für Neuinstallationen und Nachrüstungen – kompatibel mit verschiedensten Heizsystemen.

Hygienische Trinkwasserbereitung

Dezentrale, hygienische Erwärmung über Plattenwärmetauscher

Präzise Temperaturregelung

Zapftemperatur frei einstellbar von 20 °C bis 70 °C – optimal anpassbar an individuelle Bedürfnisse.

Variable Zapfleistungen

Leistungsstufen von 12, 17 oder 22 l/min ermöglichen bedarfsgerechten Betrieb.

Vorrang für Warmwasser

Mit integrierter Vorrangschaltung für die Trinkwassererwärmung – für konstante Verfügbarkeit.

Mess- und Kontrollvorbereitung

Integrierte Passstücke für Wärmemengen- und Kaltwasserzähler sorgen für einfache Erfassung und Kontrolle.

Kompakte, modulare Bauweise

Montagefertig, kompakt und übersichtlich – mit durchgängigem Anschlusskonzept.

Zentrale Aufgaben unserer Fernwärmestation

  • Regulierung der Abnahmemenge- und temperatur.
  • Steuerung von Druck und Wärmemenge.
  • Wärmetausch für die Übertragung der Wärme ins lokale Heizsystem.
  • Notfallabschaltung im Bedarfsfall.
  • Anpassung der Temperatur an individuelle Bedürfnisse.

Mit unserer Fernwärmestation passen wir die Wärmeversorgung präzise an Ihren individuellen Bedarf an, und garantieren Ihnen so Komfort, Effizienz und Nachhaltigkeit.

 

Wärmezähler

Ein Wärmezähler ist ein Messgerät, das die Menge an Wärmeenergie erfasst, die in einem Heizsystem – wie z. B. bei der Fernwärmeversorgung – verbraucht wird. Er ist ein zentrales Element für die verbrauchsabhängige Abrechnung und die Effizienzüberwachung.

Funktion eines Wärmezählers

Ein Wärmezähler besteht typischerweise aus drei Hauptkomponenten:

  1. Durchflusssensor: Misst die Menge des durchströmenden Heizmediums (meist Wasser).
  2. Temperatursensoren: Messen die Vorlauf- und Rücklauftemperatur des Mediums.
  3. Recheneinheit: Berechnet aus dem Volumenstrom und der Temperaturdifferenz die verbrauchte Wärmeenergie nach der Formel:

    – Q = Wärmeenergie (in kWh oder MJ)
    – V = Volumenstrom
    – p = Dichte des Medium
    – c = spezifische Wärmekapazität
    – Tvorlauf Trücklauf = Temperaturen

Einsatz in der Fernwärme

In der Fernwärme wird der Wärmezähler eingesetzt:

  • Zur Abrechnung: Er ermöglicht eine verbrauchsgenaue Abrechnung zwischen dem Fernwärmeanbieter und dem Kunden.
  • Zur Kontrolle und Optimierung: Betreiber können damit die Effizienz der Übergabestation und des gesamten Systems überwachen.
  • Für die Planung: Verbrauchsdaten helfen bei der Lastprognose und der Netzoptimierung.
  • Zur Transparenz: Kunden erhalten Einblick in ihren tatsächlichen Energieverbrauch.

Zählerfernauslesung

Fernauslesung von Wärmezählern

Die steigenden Anforderungen an die Verbrauchstransparenz und die Einhaltung gesetzlicher Vorgaben, wie sie beispielsweise durch die „Fernwärme- oder Fernkälte-Verbrauchserfassungs- und -Abrechnungsverordnung“ (FFVAV) definiert werden, machen die Zählerfernauslesung im Bereich Wärme zu einem unverzichtbaren Werkzeug. Seit Oktober 2021 müssen alle neu installierten Wärmemengenzähler fernauslesbar sein, und bis spätestens 2026 ist ein Austausch aller bestehenden Zähler erforderlich.

Unsere Lösung unterstützt Sie dabei, diese Anforderungen effizient zu erfüllen. Über unser LoRaWAN-Netzwerk werden Verbrauchsdaten automatisch in flexiblen Zeitintervallen erfasst und an eine zentrale Plattform übertragen. Dort stehen sie Ihnen für Abrechnungen, Planungen und Optimierungen zur Verfügung.

Ihre Vorteile:

  • Einhaltung gesetzlicher Vorgaben: Die Fernauslesung erfüllt die Vorgaben der FFVAV und erleichtert die Erstellung monatlicher Verbrauchsinformationen.
  • Effizienzsteigerung: Reduktion von Zeitaufwand und Ablesefehlern durch automatische Datenübertragung.
  • Kostenoptimierung: Minimierung der Kosten durch Wegfall manueller Ablesungen.
  • Früherkennung: Leckagen und Verbrauchsanomalien können frühzeitig erkannt werden, wodurch Schäden und Mehrkosten vermieden werden.
  • Datenbasierte Entscheidungen: Verbrauchsdaten dienen als Grundlage für Energieoptimierungen und strategische Planungen.

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